links

zurück zur Übersicht >>>

Erzieher - Sozialpädagogik

erzieherErzieher/innen beobachten das Verhalten und Befinden der Kinder, die sie fördern und betreuen, analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen Entwicklungsstand, Motivation oder Sozialverhalten. Auf dieser Grundlage erstellen sie langfristige Erziehungspläne und bereiten Aktivitäten sowie pädagogische Maßnahmen vor, die z. B. soziales Verhalten oder die individuelle Entwicklung unterstützen. Sie fördern die körperliche und geistige Entwicklung der Betreuten, indem Sie diese zu kreativer – z.B. musisch-künstlerischer Betätigung sowie zu freiem oder gelenktem Spielen anregen. Sie dokumentieren Maßnahmen und deren Ergebnisse, führen Gespräche, unterstützen und beraten bei schulischen Aufgaben und privaten Problemen. Darüber hinaus bereiten sie Speisen zu, behandeln leichte Erkrankungen und Verletzungen und halten zu Körperpflege und Hygiene an. Sie reflektieren die erzieherische Arbeit im Team, gegebenenfalls auch zusammen mit Vorgesetzten oder Fachleuten aus Medizin, Psychologie und Therapie, und arbeiten mit anderen sozialpädagogischen Fachkräften zusammen. Zu Eltern bzw. Erziehungsberechtigten halten sie engen Kontakt und stehen diesen informierend und beratend zur Seite.

Ausbildungsschwerpunkte:

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich
-
Deutsch/Kommunikation
- Englisch
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- Religion oder Ethik
Fachrichtungsbezogener Lernbereich (Lernfelder)
1. Berufliche Identität entwickelnerzieher
2. Pädagogische Beziehungen gestalten
3. Lebenswelten und Diversitäten
4. Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bereichen Gesellschaft, Religion und Sprache
5. Entwicklungs- und Bildungsprozesse in den Bereichen Musik, Spiel und Kunst
6. Erziehungs- und Bildungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Bewegung, Natur, Technik und Mathematik
7. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften
8. Öffentlichkeitsarbeit

Einsatzmöglichkeiten:

Erzieher/innen betreuen und fördern Kinder und Jugendliche. Sie sind vor allem in der vorschulischen Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Heimerziehung tätig. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind in Krippen, Kindergärten, Jugendheimen, Kinderheimen, Horte und Jugendzentren.

Zugangsvoraussetzungen:

1. Realschulabschluss oder gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss
und den erfolgreichen Abschluss:

a) einer vollzeitschulischen Ausbildung zum „Staatlich geprüften Kinderpfleger“
bzw. zum „Staatlich geprüften Sozialassistenten“
oder
b) einer anderen einschlägigen mindestens zweijährigen vollzeitschulischen
bzw. beruflichen Ausbildung
oder
c) einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und eine mindestens
600 stündige einschlägige praktische Tätigkeit
oder
d) ohne Berufsausbildung eine mindestens vierjährige einschlägige Tätigkeit
oder
e) der zweijährigen Fachschule Fachrichtung Sozialwesen
oder
f) einer Fachoberschule aller anderen Fachrichtungen und eine einjährige
einschlägige praktische Tätigkeit
oder
g) der allgemeinen Hochschulreife und eine einjährige einschlägige
praktische Tätigkeit nachweist.

Das Landesverwaltungsamt kann zulassen, dass an die Stelle der abgeschlossenen
Berufsausbildung eine mind. vierjährige einschlägige praktische Tätigkeit tritt.
2. erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

Bemerkung:

Die Gesamtverantwortung für diese Ausbildung trägt die Schule.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre, davon: 24 Monate Fachschule – Fachbereich Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik (2400 UE)
12 Monate Berufspraktikum (1800 Std.)

Abschluss:

"Staatlich anerkannte Erzieherin" und "Staatlich anerkannter Erzieher"

 

 

 

 
unten